Heiratsurkunde Wagner oo Berling, Lesehilfe für gelb unterstrichene Wörter

Bei Problemen mit dem Entziffern alter Schriften kann hier hoffentlich gegenseitig geholfen werden.
Auch die Bedeutung unbekannter Ausdrücke in den alten Schriften kann hier erörtert werden.
Oft benötigt man auch Hilfe bei Schriften, die in anderen Sprachen verfasst sind.
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Gabriella
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Heiratsurkunde Wagner oo Berling, Lesehilfe für gelb unterst

Beitrag von Gabriella » 27.09.2009 00:01

Hallo Irmgard :D - hallo auch alle anderen lieben Forenmitglieder! :finger:
Es gibt schon wieder eine Unklarheit, diesmal nicht so gravierend, aber besser richtig als falsch interpretieren... :oops:
Bild
Wie heißen die gelb unterstrichenen Wörter? :roll:
Für Deine/Eure Hilfe danke ich im voraus und hoffe, Ihr habt keine Probleme mit Euren Urkunden... :( ;)
(ich lese z.B. beim 1. Wort "achten oder ehren" - aber nur, weil ich es aus dem Zusammenhang zu erkennen glaube... richtig lesen kann ich es nicht! 8)
beim 2. könnte es heißen: "kontrahierende Parteien" oder so ähnlich - der Sinn erschließt sich mir nicht, aber mein Unterbewußtsein liest das so... :oops:
Bis demnächst!
(Ach ja: Wir haben einige neue Hinweise in diesen Texten gefunden - aber wie immer ergeben sich bei einer Lösung mind. zwei neue Fragen, die zu klären sind... :shock:
Da gibt es nun einen "Öhm", der ein Bruder der Elisabeth Marx sein könnte... :? nur steht er nicht im Kirchenbuch :roll: und muß nun "ausgegraben" werden... 8) Bitte drückt mir die Daumen, daß wir die richtige Zuordnung finden! - s. auch "Familien Wagner und Marx aus Sinzig am Rhein...
... und das Thema Nahrung bzw. Fuchs ist immer noch nicht geklärt... - Wir arbeiten daran: Bitte *daumendrück*!)- Danke Euch und
Lieben Gruß - Gabriella

Was lange währt, wird endlich gut! :wink:
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Irmgard
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RE: Heiratsurkunde Wagner oo Berling, Lesehilfe für gelb unt

Beitrag von Irmgard » 27.09.2009 13:20

es heißt "achten" und "kontrahierenden Parteien"

und der Öhm war, wie du ja selber schon gelesen hast, ein Hufschmied wohnhaft in Sinzig und zum Zeitpunkt der Eheschließung 66 Jahre alt, lässt sich also gut zurückrechnen.
Da der Öhm zur Trauung führte zusammen mit den Nachbarn, dürften die Eltern des Bräutigams bereits verstorben sein.

so viel erstmal.. falls mir noch was dazu einfällt..
mein Essen wartet..
Grüße...
Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.

Fam.-Nam.-Bildung und Wort-/Begriff-Erklärung sind zweierlei! Wort- bzw. Begriff-Erklärungen führen zur Personifizierung eines Fam.-Namens und sind unbewiesene Spekulationen! Tatsächlich sind Fam.-Namen Adressen (wie ihre adligen Vorbilder) nach regionalen Regeln gebildetet aus Orts-/Örtlichkeitsnamen =Herkunftsnamen, die sich manchmal fälschlich als Worte lesen!

Gabriella
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Beitrag von Gabriella » 27.09.2009 17:17

Hallo Irmgard :finger: ,
danke vielmals - es ist doch immer schön, wenn Jemand sich kümmert - :yes:
allein zu entscheiden hinterläßt oftmals ein Gefühl von "könnte ja auch anders sein..." :roll:
Du hast mir meine Überlegungen im Zusammenhang mit der Familienzugehörigkeit bestätigt... *dankeschön*
Wie Du so schön bemerktest: weiter geht's... :-)

Alles Gute - und schönen Wahl-Sonntag noch! :wink:
Laß Dir Dein Sonntagessen gut schmecken... :)
Bis demnächst - es gibt sicher bald wieder etwas zu klären... :oops: :yes:
Lieben Gruß - Gabriella

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Irmgard
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Beitrag von Irmgard » 27.09.2009 19:48

Essen war angebrannt ... :-)

was mir noch einfiel: Hufschmiede gehörten zu den Wanderberufen, wie Schneider, Schuster, Kesselflicker, Scherenschleifer usw..

freu mich schon auf mehr, ist immer schön, wenn man mal drüber gesprochen hat ;-)

Gabriella
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Beitrag von Gabriella » 28.09.2009 00:29

Oh - tut mir aber leid! :shock: - Hattest Du es retten können? - :oops:
Das ist die Ahnenforscherei aber nicht wert... :wink:
Erst kommt das "richtige" Leben - dann die Ahnenforschung... 8)
***
Ich sitze hier und grübele, wo diese Berlings wohl herkommen...
Anna Maria Berling mind. 4 x mit diversen Ehemännern, Vater war mal mit Margaretha - mal mit Anna Maria verheiratet ... offensichtlicher Unfug... IGI eben...
Suche mich dumm und dämlich - mache jetzt mal Schluß - morgen ist auch noch ein Tag...
Also: Puzzle mit 5000 Teilen sind nix dagegen... :lol:
Gut's Nächtle! :finger:
Lieben Gruß - Gabriella

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Beitrag von Irmgard » 28.09.2009 11:23

Gabriella, wie wäre es mit Gönnersdorf (11km von Sinzig) als Heimat von Anna Maria?

Na, ob es Unfug ist, würde ich nicht so sagen wollen. Es kann zwei Männer geben oder ein Mann mit zwei Ehefrauen.

Du wirst es schon noch auflösen ;-)

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Beitrag von Gabriella » 29.09.2009 00:25

Oh Pardon liebe Irmgard, mir brummte der Schädel von all der Sucherei und so habe ich nur einen Teil meiner Gedanken aufgeschrieben: :oops:
Anna Maria Berling stammt aus Cochem...
das ist sicher... nur hat Ihre Mutter bei A.M. Geburtseintrag die gleichen Vornamen wie ihre Tochter :shock: anstatt Margaretha, wie sie heißen sollte...
Dann gibt es eine A.M. Berling, die (offensichtlich unehelich) eine A.M. Berling bekommen hat... :cool:
Eine ältere A.M. Berling ist 1740 geboren, also wären es insgesamt schon mal 4 Anna Marias, die ich nun kenne, alle aus Cochem... (ohne den Fehler beim Mutter-Namen) :lol:
"Unsere Anna Maria" ist 1785 in Cochem geboren und heiratete (wo?) :roll: Johann Herschbach, der am 26.01.1816 in Sinzig starb... am 26.12.1816 heiratete sie - jetzt ja Witwe - den Bruder von Wilfrieds Urahnin - Mathias Wagner - und unterschrieb die Heiratsurkunde mit Marianna Berling...
Alle Klarheiten restlos beseitigt? :wink:
Ach - ich vergaß: Die Mutter des neuen Ehemanns (also auch "unserer Vorfahrin" Elisabeth Wagner ist eine geborene Marx und in Cochem heiratete eine Anna Maria Berling 1801 einen Johann Marx... 8)
Ganz einfach - ne?
Bin ich froh, daß ich dort nicht weiterforschen muß - "ganz einfach ignorieren" - oder? :cool:
Übrigens ist Herschbach ein Sinziger Name, aber ich kann die Geburt dieses Johann Herschbach in Sinzig nicht finden, auch keine Eheschließung, nur seinen Tod... Reichlich mysteriös das Ganze...
Ich schreibe mir jetzt eine Liste mit Fragen und auf geht's zum Pfarrhaus Sinzig! :?
Drück' mir bitte die Daumen, daß ich endlich Licht ins Ahnendunkel bringen kann, denn die Bücher in Sinzig haben seltsame Angewohnheiten: Sie verschwinden einfach so...
Danke für Deine Anteilnahme... und - Danke für Deinen Tipp mit Gönnersdorf - hier gibt es für uns ein weites Betätigungsfeld: Direkte Vorfahren wohnten lange Zeit dort... und eine Anna Catharina Berling hat hier geheiratet... nur ist sie dort die einzige Berling'sche...
Lieben Gruß - Gabriella

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Irmgard
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Beitrag von Irmgard » 29.09.2009 10:55

tut gut, wenn man mal wieder alles auflisten muß - ging mir immer so :-)

Mariann(e) heißt Maria Anna , Annemie hieße Anne Maria - und gehören zu den gaaanz seltenen Rufnamen ;-))

Es war nicht unüblich, daß Brüder Geschwister heiraten - und dann der eine Bruder, Witwer geworden, noch eine Schwester als 2. Frau nahm. Das gilt auch für Cousine und Cousin. Daß sie wenig ansässig waren, hing ganz einfach mit der Armut aller zusammen, man mußte wandern und sehen, wo es Brot gab. Meist erstrecken sich diese Wanderungen aber nur bis ins nächste Dorf - man wollte ja keine ganz Fremden auf dem Hof, oder, wenn man einem Handwerk nachging, war man an Gesetze gebunden.

Es gibt drei Orte Herschbach aus denen der FN gebildet wurde:
56249 / 56414 und 53520 Kaltenborn
Letzterer dürfte der Ort sein (ca 35km), aus dem euer Name stammt, aber dort werdet ihr den Namen nicht finden, weil der Erste den Namen dann möglicherweise erst in Sinzig bekam, es sei denn, man ging mit dem inzwischen gefestigten FN wieder in den Ursprungsort zurück.
Das gilt (bezogen auf die anderen Orte) auch für den Johann H., der 1696 in Heimbach mit M.Braun reg. ist. Er kann einer ganz anderen Familie angehören, die nur namensgleich ist.

Viel Spaß und vor allem Erfolg beim Pfarrer :-)

Gabriella
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Beitrag von Gabriella » 29.09.2009 11:25

Danke Irmgard - von Dir erfährt man nebenbei immer wieder etwas Neues... ;)
bis demnächst - dann bin ich hoffentlich wieder etwas klüger... 8)
Lieben Gruß - Gabriella

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