Balzer

Wappenbeschreibung / Blasonierung: Blau, geviert durch ein silbern bordiertes geständertes rotes Fußspitzkreuz. Feld 1, drei zu einem Strauß gebundene goldene Ähren. Feld 2, zwei schräg gekreuzte goldbegriffte Schwerter. Feld 3, ein mit einem goldenen Hammer, schräg gekreuzten goldenen Schlegel, vor einem pfahlweise goldenen Schraubenschlüssel. Feld 4, ein dreiblätteriger goldener Eichenspross. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helm mit rot-silbernen Decken, ein auffliegender goldener Adler, ein an einer goldenen Kette hängendes silbern bordiertes schwarzes Tatzenkreuz im Schnabel haltend, begleidet von zwei aus dem Helmwulst wachsende Flaggen;vorne rot mit weißem Balken, darin ein geständertes rotes Fußspitzkreuz zwischen vorne einer goldbesamten roten Rose und hinten ein auf einem grünen Hügel stehenden roten Zinnenturm; hinten Blau, vorne an der Fahnenstange anstossend ein goldenes "H", hinten ein goldener Anker, an der Öse mit einem goldenen Seilstück durchsteckt. Als Schildhalter zwei auf einer goldenen Schleife stehende, einander zugekehrte, rot bewehrte und rot gezungte goldene Löwen.
Wappenstifter: Michael Fred Volker Balzer, in 64653 Lorsch a.d. Bergstraße
Entwurf: Urlaub Gerd, Heraldiker in Pfronten
Gestaltung: Wappenstudio Urlaub
Eintrag: Heraldische Gemeinschaft Westfalen e.V.
Registriernummer: 2106712
Führungsberechtigt: Alle Nachkommen des Hans Balzer, Ackermann zu Strodehne, *1720, +1790
Symbolerklärung: Das rote Kreuz, Wappen des ehemaligen Klosters Lorsch, seit 1991 UNESCO Weltkulturerbe steht für Lorsch, seit 1977 die Heimatstadt des Wappenstifters Michael Balzer und seiner Familie. Die Rot-Weiße Flagge, kennzeichnet die Region des Landkreises Bergstraße in Hessen, an der die gesamte Familie Balzer (alle Nachfahren von Otto und Irma Balzer), welche seit 1952 aus dem Havelland nachkriegsbedingt an die Bergstraße umgesiedelt sind, und hier Ihre neue Heimat gefunden haben. Die Blaue Flagge kennzeichnet den Landkreis Havelaue (Havelland) in Sachsen-Anhalt, dort liegen die Ursprünge der Familie. Die starke Verbundenheit zum Havel-/ und Jerichowerland hält bis heute an. Im Besitz der Familie befinden sich noch alle Hof-Güter und Ländereien aus dem vergangen Jahrhunderten. Der Adler auf dem Helm symbolisiert für die Familie  Mut, Weitblick und Kraft. Immer dann, wenn die Zeiten am schwierigsten waren,  hat sich die Familie auf Ihre Werte Geradlinigkeit, Menschlichkeit und Toleranz berufen und alle Herausforderungen die das Leben an Sie stellte gemeistert. Die drei goldenen Ähren symbolisieren die Landwirtschaft die dem Broterwerb der Vorfahren diente. Die Schwerter und das Tatzenkreuz stehen für die Militärzugehörigkeit des Wappenstifters und seiner Vorfahren. Die Werkzeuge symbolisieren, die sich über alle Generationen hinweg durchgehende handwerkliche Betätigung der Familie, in allen Bereichen des Handwerks. Der Eichenspross symbolisiert die sich bis heute im Besitz befindlichen Wäldereien, Jagd-, Forst/ und Fischereirechte im Havelland und Jerichowerland. Als auch an der Bergstraße in Hessen.  
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Die Verantwortung für die heraldische Richtigkeit des Wappens und die Berechtigung zur Veröffentlichung liegt beim Einreicher des Wappens.