Werner

Wappenbeschreibung / Blasonierung: In Blau, unter zwei gestürzten eingebogenen halben goldenen Spitzen, zwischen zwei halben silbernen Flügen, ein rot gezungter silberner Löwenkopf. Die Spitzen und die halben Flüge belegt mit zwei gestürzten schwarzen Schwertern. Auf dem Helm mit blau-goldenen Decken wachsend ein blau Geharnischter mit silbernem Gürtel, in den Händen ein silbernes Schwert nach unten haltend.
Wappenstifter: Claus Werner
Entwurf: Wappenstifter und Münchner Wappenherold e. V.
Gestaltung: Münchner Wappenherold e. V.
Eintrag: Wappenrolle Münchner Herold unter Registriernummer 100/11735
Registriernummer: 100/11735
Führungsberechtigt: Führungsberechtigt sind neben dem Wappenstifter alle Nachkommen von Herrn Josef Werner, geboren am 17. Mai 1898 in Eger, Urgroßvater des Wappenstifters väterlicherseits, in dieser Namenslinie.
Symbolerklärung: Symbolerklärung: Schildinhalt: Die beiden eingebogenen Spitzen deuten den Anfangsbuchstaben des Familiennamens an. Die beiden Schwerter nehmen als Attribut des Heiligen Werner Bezug auf den aus dem gleichlautenden Taufnamen bzw. Vornamen entstandenen Familiennamen. Dieser stammt aus dem Althochdeutschen und lautete ursprünglich „warinheri“. Hierbei leitet sich „warin“ vom germanischen Stamm der Warnen ab und „heri“ bedeutet „das Heer“, „der Krieger“. Letzteres ist zusätzlich durch die Schwerter symbolisiert. Und schließlich stellen sie auch eine Minderung des Wappens des ehemaligen böhmischen Kreises Elbogen dar, zu dem das Egerland als Ursprungsregion der Familie seit 1751 gehörte. Der Löwenkopf ist aus dem Wappen des Regierungsbezirks Oberbayern und dem großen Landeswappen von Bayern entlehnt und symbolisiert die Herkunftsregion der Familie. Ebenso stellt er eine Minderung aus dem Wappen des ehemaligen Königreichs Böhmen dar, der Ursprungsregion der Familie. Die beiden halben Flüge stellen den Bezug zum Wappen der Stadt Eger im ehemaligen Sudetenland her (dessen „Wappenfigur“ ebenfalls der Adler war) und verweisen wieder auf die Ursprungsregion der Familie, sowie auf die lange Zugehörigkeit dieser Region zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.

Helmzier: Der Geharnischte nimmt erneut Bezug auf den Familiennamen, zum einen als Symbol für den althochdeutschen Ursprung des Familiennamens (Krieger), zum anderen durch das Schwert als Attribut des heiligen Werner. Außerdem versinnbildlicht er als Andeutung auf die ritterlichen Tugenden die Motive des Wahlspruchs der Familie: „Aufrecht und standhaft“. Und schließlich verweist der Geharnischte symbolisch auch auf den ehemaligen böhmischen Kreis Elbogen – und damit auf die Ursprungsregion der Familie –, dessen Wappen einen geharnischten Schwertarm enthielt.

Farben: Die Farben Blau und Silber in Schild und Helmzier sind aus dem Landeswappen von Bayern sowie aus dem Wappen des Regierungsbezirks Oberbayern entnommen und stehen für die Herkunftsregion der Familie. Die Farben Schwarz und Gold sind aus dem Wappen des Landkreises München, sowie der ehemaligen Reichsstadt Eger entnommen und symbolisieren somit sowohl Herkunfts- als auch Ursprungsregion der Familie und damit auch die Geburtsorte des Wappenstifters und seiner Vorfahren. Blau und Gold, die als Farben für die Helmdecken gewählt wurden, sind die Wappenfarben der bayerischen uradeligen Familie Notthafft, welche lange Zeit Besitzungen sowohl im Egerland, als auch in Bayern hatten und spielen damit vor allem auf die Verbindung zwischen Ursprungsregion (Egerland) und der neuen Heimat (Bayern) der Familie an. Sie stellen (auch bildhaft) die Klammer dar, welche die verschiedenen Wappenmotive zusammenfasst und umrahmt. Zudem ist Wildstein, der Geburtsort der Vorfahren des Wappenstifters, der älteste Stammsitz dieses Geschlechts.
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Die Verantwortung für die heraldische Richtigkeit des Wappens und die Berechtigung zur Veröffentlichung liegt beim Einreicher des Wappens.