Schlaak

Wappenbeschreibung / Blasonierung: Von Grün und Rot im Flachsparrenschnitt geteilt; oben an der Teilungslinie ein goldener Zwillingsflachsparren, der Teilung nach überhöht von zwei einwärts gelegten, goldenen Beilen mit den Schneiden oben, unten ein goldener Eichenbruch aus zwei Blättern. Auf dem grün-golden bewulsteten Helm mit grün-goldenen Decken zwei grüne Geweihstangen, dazwischen pfahlweise gestellt eine goldene Ähre, beseitet rechts und links von einem goldenen Beil.
Wappenstifter: Manfred Heinrich Schlaak
Entwurf: Christian Goede-Diedering
Gestaltung: Christian Goede-Diedering
Eintrag: Wappenrolle "Der Wappen-Löwe" - Heraldische Gesellschaft e.V.
Registriernummer: 2711-05/18
Führungsberechtigt: Der Wappenstifter Manfred Heinrich Schlaak sowie alle Nachkommen im Namensstamm von Jakob Schlak, * Januar 1759, t Piecewo 18.7.1789, und Gottliebe Schlak, geb. Hagenau, * Bukowitz (nachmals Lkr. Strasburg) 19.9.1765, t Piecewo 28.4.1807 (Altgroßeltern des Wappenstifters), solange diese den Familiennamen Schlaak weiterführen.
Symbolerklärung: Die Beile in Schild und Oberwappen symbolisieren redend den Familiennamen, der aus einer Kurzform zu slawischen Rufnamen wie »Slavomir- hervorgegangen ist (urslawisch »slava- = Ruhm, Ehre, »mir- = Friede). Ein weiterer Hinweis auf den Familiennamen wird in der Bedeutung von »Ruhm- und »Ehre- mit dem aus zwei Blättern bestehenden Eichenbruch gegeben. Zugleich verweisen die Beile wie auch der Zwillingsflachsparren auf die berufliche Tätigkeit der Vor- und Nachfahren im Forst- und Holzhandwerk. Mehrere Nachkommen der Familie haben heute Waldbesitz oder waren Schreiner und Tischler. Die duale Darstellung von Flachsparren, Beil, Eichenblatt und Geweihstange kennzeichnet die Zwillingsgeburten in der Familie: So war die Mutter des Wappenstifters ebenso ein Zwilling wie die Tochter des Bruders, die gleichfalls Zwillinge geboren hat. Die Ähre im Oberwappen verweist auf die bäuerliche Herkunft der Vorfahren aus den später zur Provinz Westpreußen gehörenden Orten Piecewo, Bukowitz, Kulm, Kulmsee und Kamin.
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Die Verantwortung für die heraldische Richtigkeit des Wappens und die Berechtigung zur Veröffentlichung liegt beim Einreicher des Wappens.